Der Lausitzer Ostsee und seine Folgen: Einwendungsfrist läuft

Cover Kohlerundbrief zum Lausitzer OstseeWenn der Tagebau Cottbus-Nord Ende diesen Jahres abgebaggert sein wird, dann will Vattenfall die Grube fluten. Dazu hat das Unternehmen die Planfeststellung beantragt. Die Umweltgruppe Cottbus der Grünen Liga hat nach Durchsicht der Plan-Unterlagen große Bedenken und fürchtet u. a. die weitere Verockerung von Spree und Grundwasser – und damit um das Trinkwasser in Ost-Brandenburg und Berlin. Darüber hinaus zeigt die Umweltgruppe weitere Gefahren auf und warnt vor möglichen Folgekosten, die auf das Land Brandenburg zukämen, sollte Vattenfall zu früh aus der Verantwortung entlassen werden.

In einem Infoblatt der Umweltgruppe, das heute erschien, sind die ökologischen, klimatischen und finanziellen Folgen der Flutung des Cottbuser Tagebaus beschrieben, die aus den Plan-Unterlagen ersichtlich sind.

Die Einwendungsfrist zur beantragten Planfeststellung läuft und Einwendungen können noch bis zum 25. Februar 2015 (Eingang bei der Behörde) erhoben werden.
Die Umweltgruppe stellt eine Muster-Einwendung (zum Ausdrucken und Ausfüllen bzw. zum Ausfüllen am Computer und anschließenden Ausdrucken) zur Verfügung.

NACHTRAG 3.3.15
Die ausführliche Stellungnahme der Grünen Liga ist hier abrufbar.
http://www.lausitzer-braunkohle.de/Texte/cottbuser_ostsee_ugc_final.pdf

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