Petition »Rettet Schwedeneck«: Von Null auf 40.000 und steigend

Landschaftsaufnahme vom Schwedeneck mit Kühen
Steht unter Naturschutz und könnte moderner Ölförderung anheimfallen: Das Schwedeneck
Innerhalb weniger Tage hat die Petition »Rettet Schwedeneck – Keine Ölförderung im geschützten Küstengebiet der Eckernförder Bucht« 40.000 Mitzeichner gewinnen können. Die Initiatoren der Petition, die Bürgerinitiative »Hände weg vom Schwedeneck«, wollen damit erreichen, dass der schleswig-holsteinische Umweltminister Dr. Robert Habeck die geplante Ölförderung in der naturgeschützten Region wirksam unterbindet.

»Mit diesem großen Rückhalt haben wir gegenüber Minister Habeck ein starkes Argument in der Hand«, kommentierte Linda Koldau von der Bürgerinitiative den außerordentlich erfolgreichen Start der Petition und ergänzte: »Es ist an der Zeit, dass nicht nur die bundesweite Bevölkerung, sondern auch die Entscheidungsträger auf Bundesebene erfahren, wie hier mit einem einmaligen, europäisch geschützten Natur- und Artenschutzgebiet an der Ostseeküste umgegangen wird.«

Die Befürchtungen betreffen unter anderem das Fracking, das das Unternehmen DEA als Inhaber der Lizenz Schwedeneck anwenden könnte, wenn die Förderung aus dem gleichnamigen Ölfeld unter der Ostseeküste wieder aufgenommen werden sollte. Doch auch schon ohne Fracking bringt die Ölförderung schwerwiegende Umwelt- und Gesundheitsrisiken mit sich. Das wurde zuletzt wieder offenkundig, als die Landesregierung des nördlichsten Bundeslandes eine unvollständige Liste mit fast hundert, meist erhebliche Umweltschäden veröffentlichte, die auf das Konto dieses Industriezweiges gehen.

Wie aus Kreisen der Bürgerinitiative zu erfahren war, hat Umweltminister Habeck jetzt angeboten, an einer öffentlichen Veranstaltung der Umweltschützer teilzunehmen, um »die Sicht des Hauses darzustellen«.

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