Vorfälle

»Störfall-Liste« der Erdöl-/Erdgasproduktion

Bekannt gewordene Vorkommnisse in unmittelbarer Nachbarschaft oder direkt an der Öl- und Gasförderung in Norddeutschland (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Letzte Aktualisierung: 3.3.17

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  1. Frühe 1970er-Jahre: Blowout aus einer Erdöl-Tiefbohrung bei Plön, SH (Quelle: Deutschlandfunk)
  2. 20.10.2004: Rotenburg/Verden: Erdbeben der Stärke 4.5 auf der Richter-Skala
  3. 15.07.2005: Syke: Erdbeben der Stärke 3.8 auf der Richter-Skala
  4. 2007/2008: Austritt von Lagerstättenwasser zwischen Rosebruch und Moordorf bei Visselhövede (Quellen: Rotenburger Kreiszeitung; Rotenburger Rundschau; NDR Markt: ExxonMobil und die verschwiegene Umweltverschmutzung in Niedersachsen; ARD panorama: Exxon: US-Konzern vergiftet Grundwasser in Norddeutschland)
  5. 03.04.2008: Völkersen-Langwedel: Erdbeben der Stärke 2.8 auf der Richter-Skala
  6. Sommer 2008: 20 000 Kubikmeter zum Teil mit Ölklumpen verseuchte Erde im ehemaligen Betriebsgelände Suderbruch (ExxonMobil) musste saniert werden (Quellen: Website der Gemeinde Steimbke (Texte inzwischen dort gelöscht), hier teilkonserviert: Karte der Vergiftungen; ExxonMobil)
  7. 2011 – Außerbetriebnahme einer Diesel-Tankstelle und Flüssigmüll-Verladestation auf dem Betriebsgelände von ExxonMobils Entquickungsanlage Söhlingen bei Bellen
    Siehe Rotenburger Kreiszeitung 12.12.16: Exxon-Panne: Diesel im Grundwasser; Rotenburger Rundschaue 13.12.16: Altlasten im Wasser; Rotenburger Kreiszeitung 5.1.17: Unklarheiten im Boden; Rotenburger Rundschau 7.1.17: Das Ende der Fahne
  8. 17.01.2011: Erdgasförderplatz bei Hemsbünde: Quecksilber im Erdreich (Quelle: LBEG)
  9. 18.02.2011: Verunreinigungen im Erdgasfeld Hengstlage festgestellt – LBEG überprüft Kunststoffrohrleitungen
    Auf Anordnung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) haben die Unternehmen der Erdgasindustrie die Eignung und Betriebssicherheit von Kunststoff-Rohrleitungsanlagen zum Transport von Lagerstättenwasser und sonstiger Fluide nachzuweisen. Die bisherigen Überprüfungen ergaben den Hinweis auf Verunreinigungen im Nahbereich einer im Boden verlegten Leitung in Hengstlage (Landkreis Oldenburg) durch aromatische Kohlenwasserstoffe (Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol, BTEX). (Quelle: LBEG)
  10. 07.03.2011: Austritt von Nassöl aus Sammelleitung im Erdölfeld Rühlertwist (Quelle: LBEG; RWE Dea; NOZ)
  11. 04.05.2011: Erdbeben der Stärke 2,4 in Kirchlinteln
  12. 18.07.2011: Deutlich überhöhte Kohlenwasserstoff-Werte im Grundwasser, Erdölfeld Suderbruch, Gemeinde Rodewald, Heidekreis (Quelle: http://www.steimbke.de/internet/page.php?site=14&&id=910000298) oder hier
  13. Sept. 2011: 30-40 m³ Lagerstättenwasser in Langwedel bei Völkersen ausgelaufen
  14. 20.09.11, unbekannter Ort: Fund von innen kontaminierten Rohren (Ra-226, im Gleichgewicht mit den Tochternukliden) aus der Erdöl-/Erdgasförderung. Ursache: Unzulässige Entsorgung von überwachungsbedürftigen Rückständen. Keine radiologischen Folgen. Quelle: Strahlenschutzbericht 2011. BT-Drucksache 17/14395 v. 12.07.2013: Unterrichtung durch die Bundesregierung „Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr 2011“
  15. 14.11.2011: Schaden an Salzwasserleitung im Erdölförderbetrieb Eldingen (Quelle: LBEG)
  16. 23.12.2011 – RWE Dea AG stellt an der Lagerstättenwasserleitung 951 im Erdgasfeld Völkersen erhöhte Gehalte von Benzol im Boden fest.(Quelle: LBEG)
  17. 09.01.2012: Im Erdgasfeld Völkersen hat die RWE Dea AG eine Leitung für Lagerstättenwasser außer Betrieb genommen. Das Unternehmen hat bei Untersuchungen erhöhte Gehalte von Benzol im Boden festgestellt. (Quelle: LBEG
  18. 19.01.2012: Auf dem Gelände der Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten der ExxonMobil Production Deutschland GmbH wurde am Mittwoch, 18. Januar ein Tanklastwagen-Fahrer durch austretende Flüssigkeiten verletzt. Insgesamt mussten drei Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. (Quelle: LBEG)
  19. 14.02.2012: Nördlich von Visselhövede ereignet sich am 13.02.2012 ein Erdbeben der Magnitude 3.0. Die Messungen zeigen, dass das Erdbeben im Bereich der Erdgaslagerstätte ausgelöst wurde. (Quelle: LBEG)
  20. 23.02.2012: Sachverständige haben nach dem Benzolaustritt mehr als 1.000 Messungen an Lagerstättenwasserleitungen im Erdgasfeld Völkersen durchgeführt. Auch im Wasser an einigen Leitungen wurden erhöhte Benzol-Werte gemessen. Die Belastung erreicht an zwei Stellen Werte von mehr als 12.000 Mikrogramm pro Liter, eine Messung ergab sogar 39.000 µg/l. (Quelle: LBEG; mdl. Mitt. Anwohner)
  21. 02.03.2012: Auf dem Betriebsgelände der RWE Dea-Bohrung Wardböhmen Z1 im Landkreis Celle wurde am 01.03.2012 ein Schaden an einer Verbindungsleitung zum Lagerstättenwassertank festgestellt. Zwischen dem 29.02. und 01.03.2012 ist aus einem leck an einer Schweißnaht der Verbindungsleitung eine bisher unbekannte Menge Lagerstättenwasser ausgetreten. (Quelle: LBEG)
  22. 07.03.2012: In Niedersachsen wurden insgesamt 22 Rohrleitungen für Lagerstättenwasser aus der Erdöl und Erdgasförderung still gelegt Diese Stilllegungen sind das erste Ergebnis der Überprüfung der Leitungssysteme aus Kunststoff. die in der Erdöl-und Erdgasförderung zur Ableitung von Lagerstättenwasser zum Einsatz kommen. (Quelle: LBEG)
  23. 09.03.2012: Erdölgasleitung in Steyerberg – LBEG fordert Untersuchungs- und Sanierungskonzept. Nach der durch das LBEG angeordneten Stilllegung der Erdölgasleitung E0120 in der Gemeinde Steyerberg (Landkreis Nienburg) wird jetzt das Ausmaß der Verunreinigung durch detaillierte Untersuchungen des Bodens und Grundwassers festgestellt. (Quelle: LBEG)
  24. 16.03.2012: An einer Lagerstättenwasserleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) wurden während einer Druckprüfung am 16.03.2012 drei Undichtigkeiten entdeckt. Ein unabhängiger Sachverständiger hatte den Schaden an der Leitung im Rahmen von Routineuntersuchungen bei einer Wasserdruckprobe festgestellt. Die Rohrleitung befindet sich im Erdgasfeld Bötersen in der Samtgemeinde Sottrum im Landkreis Rotenburg (Wümme). (Quelle: LBEG)
  25. 02.04.2012: Es erfolgt die Stilllegung einer Lagerstättenwasserleitung aus Polyethylen (PE) im Erdölfeld Nienhagen der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). Das in der Leitung transportierte Lagerstättenwasser hat einen hohen Benzol-Gehalt. Nach dem von einem Gutachter übermittelten Ergebnis der Analyse wurden an zwei Stellen erhöhte Werte für Benzol im Boden festgestellt. Nach den Festlegungen der Anordnung des LBEG war die Leitung deshalb stillzulegen. (Quelle: LBEG)
  26. 11.05.2012: Auf dem Betriebsgelände Wittorf Z1 der RWE Dea AG im Landkreis Rotenburg hat sich am 11. Mai 2012 an zwei Filteranlagen ein Brand ereignet. Wegen der Rauchentwicklung sperrte die Feuerwehr die B44O. (Quellen: LBEG; Rotenburger Rundschau); Aktivkohlefilter aus ungeklärter Ursache in Flammen – Feuer auf der Anlage Z1: Großalarm in Grapenmühlen
  27. 31.05.2012: Leitungsschaden im Erdölfeld Georgsdorf. An einer Nassölleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) wurde am 30. Mai 2012 eine Leckage entdeckt. Die erdverlegte Stahlleitung befindet sich im Erdölfeld Georgsdorf (Landkreis Grafschaft Bentheim) der EMPG. (Quelle: LBEG)
  28. 04.06.2012: An einer Stahlleitung auf dem zentralen Betriebsplatz der RWE Dea AG in Langwedel Holtebüttel (Landkreis Verden) wurde am 01.06.2012 eine Leckage entdeckt. Die Leitung dient dem Transport von Lagerstättenwasser. (Quelle: LBEG)
  29. 07.06.2012: An einer Stahlleitung der RWE Dea AG wurde eine Leckage entdeckt. Oie Leitung befindet sich im Landkreis Celle auf dem Betriebsplatz der Bohrung Becklingen Z1 der RWE Dea AG und dient dem Transport von Lagerstättenwasser auf dem Betriebsplatz. (Quelle: LBEG)
  30. 11.06.2012: Eine Leckage auf dem Betriebsplatz der Verpressbohrung Scheerhorn H6 der GDF SUEZ E&P DEUTSCHLAND GmbH in der Gemeinde Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim) führte am 09.06.2012 zum Austritt von etwa 25 Kubikmeter Lagerstättenwasser. (Quelle: LBEG)
  31. 31.7.12 – Eine Leckage an einer Leitung im Erdölfeld Voigtei (Landkreis Nienburg) führte am 31.07.2012 zum Austritt von ca.15 Liter Erdöl und 0,8 m³ (800 Liter) Lagerstättenwasser. (Quelle: LBEG)
  32. 01.08.2012: Leckage an Erdölleitung im Landkreis Nienburg. Eine Leckage an einer Leitung im Erdölfeld Voigtei (Landkreis Nienburg) führte am 31.07.2012 zum Austritt von ca. 15 Liter Erdöl und 0,8 m³ (800 Liter) Lagerstättenwasser. (Quelle: LBEG)
  33. 02.08.2012 – Brand neben einer Erdgasstation bei Emstek
    Bei Arbeiten der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) an der Erdgasstation Visbek S, nordöstlich der Gemeinde Emstek im Landkreis Cloppenburg kam es am gestrigen Mittwoch, den 1. August 2012 zu einem Brand eines angrenzenden Getreidefelds. (Quelle: EMPG)
  34. 07.08.2012: Leckage im Erdölfeld Georgsdorf. Bei der Überprüfung einer Lagerstättenwasserleitung die durch die Erdölfelder Georgsdorf und Scheerhorn führt (Gemeinde Osterwald, Landkreis Grafschaft Bentheim), wurde am 06.08.2012 eine Leckage entdeckt. ()Quelle. LBEG
  35. 26.09.2012: Noch eine Leckage im Erdölfeld Georgsdorf. Auf dem Bohrplatz „Georgsdorf 158“ im Erdölfeld Georgsdorf der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) wurde am 25.09.2012 eine Leckage an einem Schieberstock einer Lagerstättenwasserleitung entdeckt. Das LBEG hat die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen. (Quelle: LBEG)
  36. 22.11.2012: Erdbeben in Langwedel-Schülingen in 1 km Entfernung vom Betriebsplatz Völkersen, unmittelbar an oder über zwei Horizontalbohrungen. 103 Meldungen über Bergschäden an umliegenden Gebäuden werden erstattet. BGR und GFZ Potsdam erforschen die Ursache und avisieren Ergebnispräsentation für den 14. Juni 2013. (Quellen: Gemeindeverwaltung Langwedel/LBEG)
  37. 02.12.2012: Undichtigkeit an Lagerstättenwasserleitung. Im Erdölfeld Rühlermoor der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) wurde am 01.10.2012 eine Leckage an einer Lagerstättenwasserleitung entdeckt. Die Schadensstelle liegt in der Gemeinde Geeste, Landkreis Emsland. Das LBEG hat die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen. (Quelle: LBEG)
  38. 28.12.2012: Leitungsschaden im Erdölfeld Georgsdorf (Landkreis Grafschaft Bentheim) – ExxonMobil Production Deutschland GmbH hat am 28. Dezember 2012 im Erdölfeld Georgsdorf, Landkreis Grafschaft Bentheim einen Austritt von Lagerstättenwasser an einer unterirdisch geführten 6 Zoll Stahlzement-Leitung nahe der Erdölbohrung „Georgsdorf 55“ festgestellt und unverzüglich der zuständigen Bergbehörde gemeldet.
    Die Leitung diente dem Transport von Lagerstättenwasser und wurde unverzüglich zur Reparatur außer Betrieb genommen. Nach bisherigen Ermittlungen sind ca. 5 m³ Lagerstättenwasser in einen angrenzenden Graben ausgetreten. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen, derzeit laufen die Untersuchungen zur Ermittlung der Schadensursache. (Quelle: Newsroom Erdgassuche in Deutschland, ExxonMobil, datiert auf 04.01.2013; veröffentlicht am 29.07.2013; Meldung LBEG nicht auffindbar)
  39. 22.01.2013: Leckage im Erdölfeld Georgsdorf (Quelle: LBEG)
  40. 31.01.2013: Schaden an Nassölleitung im Landkreis Gifhorn (Quelle: LBEG)
  41. 13.02.2013: Leckage im Erdölfeld Barenburg (Quelle: LBEG)
  42. 23.04.2013: Leckage im Erdölfeld Rühlermoor (Quelle: LBEG)
  43. 24.05.2013: In der Verpressanlage für Lagerstättenwasser des Energiekonzerns RWEDea in Grapenmühlen bei Visselhövede läuft flüssiger Müll aus (Quelle: Rotenburger Kreiszeitung; LBEG)
  44. Stand der Technik in Deutschland 2013:Völlig ungesichert auf einer Wiese austretende Nassölleitung im Erdölfeld Siedenburg, hier durch ein Mähwerk beschädigt und neu geschweißt
    Stand der Technik in Deutschland 2013: Völlig ungesichert auf einer Wiese austretende Nassölleitung im Erdölfeld Siedenburg, hier durch ein Mähwerk beschädigt und neu geschweißt
  45. 06.06.2013: Schaden an einer Nassölleitung im Erdölfeld Siedenburg
    Im Bereich des Erdölfeldes Siedenburg (Landkreis Diepholz) kam es am 06. Juni 2013 zu einem Schaden an einer Nassölleitung (Nassöl besteht zu mehr als 90 % aus Lagerstättenwasser) des Unternehmens ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG), weil ein Landwirt die Leitung beim Ackern beschädigt hat. Das spricht für den sicheren Stand der Technik bei der Verlegung von Nassölleitungen in Äckern. (Quelle: LBEG)
  46. 06.06.2013 – Gefahrstoffe aus LKW ausgetreten
    Vermutlich wegen eines nicht ordnungsgemäß geschlossenen Tankdeckels sind 50 bis 100 Liter gefährliches Lagerstättenwasser vor dem Gelände der Gasbohrstelle der RWE Dea am Ahlsdorfer Weg, in der Gemarkung Hemsbünde ausgelaufen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Stoffen ein. Quelle: Polizeiinspektion Rotenburg
  47. 21.06.2013 – Schaden an Gashochdruckleitung im Landkreis Diepholz
    In der Samtgemeinde Kirchdorf (Landkreis Diepholz) kam es am 20. Juni 2013 zu einem Schaden an einer Gashochdruckleitung der Westnetz GmbH. Das LBEG hat die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen und den Landkreis Diepholz sowie die Samtgemeinde Kirchdorf in Kenntnis gesetzt. Quelle: LBEG, 24.06.2013
  48. 24.06.2013 – Landkreis Harburg – Baggerunfall bei der Verlegung der NEL
    Bei der Verlegung der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) ist ein Seilbagger umgekippt. Es ist eine geringe Menge Motor- und Hydraulikflüssigkeit ausgelaufen. Das LBEG hat die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen. (Quelle: LBEG, 25.06.2013)
  49. NEL im Bau: Unterquerung B404 und Ilmenau-Kanal bei Oldershausen, Lk. Harburg, 13. April 2013
    NEL im Bau: Unterquerung B404 und Ilmenau-Kanal bei Oldershausen, Lk. Harburg,
    13. April 2013
  50. 09.07.2013 – Landkreis Rotenburg – Konservierungsöl auf Bohrplatz Bötersen Z3 ausgelaufen
    Auf dem Betriebsplatz Bötersen Z3 des Erdölförderbetriebes Söhlingen (Landkreis Rotenburg/Wümme) der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) sind am 09.Juli 2013 bei Routinearbeiten 3 bis 5 Liter Konservierungsöl auf eine befestigte Fläche ausgelaufen. Der Landkreis, die Gemeinde, die Polizei und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) als zuständige Aufsichtsbehörde wurden über das Ereignis informiert. Das LBEG hat die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen. (Quelle: LBEG, 10.07.2013)
  51. 13.07.2013 – Landkreis Diepholz: Leckage an der Bohrung Bockstedt R1
    Im Erdölfeld Bockstedt (Landkreis Diepholz) sind am 13. Juli 2013 etwa 5m³ Lagerstättenwasser aus einer undichten Verflanschung an der Bohrung Bockstedt R1 auf den Bohrplatz der Wintershall Holding GmbH sowie eine angrenzende landwirtschaftlich genutzten Fläche ausgetreten. (Quelle: LBEG, 15.07.2013)
  52. 15.07.2013 – Grafschaft Bentheim: Nassölaustritt im Erdölfeld Georgsdorf
    Im Erdölfeld Georgsdorf (Landkreis Grafschaft Bentheim) kam es am 13. Juli 2013 zu einer Leckage an einer Erdölförderbohrung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). Die Bohrung fördert Nassöl (das Nassöl besteht zu 95 % aus Lagerstättenwasser und zu 5 % aus Rohöl). (Quelle: LBEG, 15.07.2013)
  53. 24.09.2013 – Leck einer isolierten Stahlleitung: Lagerstättenwasser auf Förderplatz Klosterselte, Gem. Bassum, ausgetreten. Quellen: das verantwortliche Unternehmen EMPG und zeitgleich und in völliger Übereinstimmung LBEG
  54. 09.10.2013 – Leckage im Erdölfeld Georgsdorf: Undichtigkeit einer Stahl-/Zementleitung, Lagerstättenwasser ausgetreten. Quelle: LBEG
  55. 1.11.2013 – Lagerstättenwasseraustritt im Erdölfeld Georgsdorf: Aus einer kleinen Öffnung eines Stopfens zweier Verbindungsstücke sind etwa 2 m3 Lagerstättenwasser ausgelaufen. Dabei hat die Flüssigkeit in Form eines Sprühnebels eine etwa 100 m2 (10 x 10 Meter) große Fläche auf dem Betriebsplatz der EMPG und der angrenzenden Zufahrtsstraße benetzt. Personen- und Sachschäden sind nicht entstanden. Quelle: LBEG
  56. 1.11.2013 – Erneutes Beben in Langwedel. Ein Erdbeben der Stärke 1,9 ist im niedersächsischen Völkersen im Landkreis Verden registriert worden. Ein Zusammenhang mit der dortigen Erdgasförderung wird als wahrscheinlich erachtet.
    Quellen: Neues Deutschland, WEG
  57. 16./17.11.2013 – Schwerer Erdölunfall an der Kavernenanlage Etzel +++ löst Großeinsatz aus +++ bis zu 40.000 Liter Rohöl ausgetreten +++ Helfer fordern weitere Mittel an +++ zuständiger Minister schockiert +++ Bürgerinitiative stellt Strafanzeige
  58. 11.12.2013 – Landkreis Vechta: Zwischenfall auf Erdgasförderplatz
    Auf dem Erdgasförderplatz Goldenstedt Z25 der ExxonMobil Production Deutschland GmbH hat sich Dienstagnachmittag (10.12.2013) ein Zwischenfall ereignet. Beim Abfackeln überschüssiger Erdgasmengen sind brennende Rückstände von Lagerstättenwasser und Lösemittel für Schwefel aus der Fackel ausgetreten und auf den gepflasterten Bohrplatz sowie angrenzendes Gelände gelangt. (Quelle: LBEG)
  59. 23.12.2013 — Landkreis Cloppenburg: LBEG registriert seismisches Ereignis mit Magnitude 2,4
    Östlich von Cloppenburg (Landkreis Cloppenburg) ereignete sich am 20. Dezember 2013 um 20:57 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude 2,4 (ML). (Quelle: LBEG)
  60. 10.03.2014 — Grafschaft Bentheim: Lagerstättenwasser im Erdölfeld Georgsdorf ausgetreten ……..Aus einem undichten Verschluss – Stopfen am Bohrlochkopf – sind etwa 12 m3 Lagerstättenwasser ausgetreten. Dabei hat die Flüssigkeit in Form eines Sprühnebels eine etwa 800 m2 (ca. 20 x 40 Meter) große Rasenfläche neben dem Betriebsplatz der EMPG benetzt. Personen- und Sachschäden sind nicht entstanden…..(Quelle: LBEG)
  61. 01.04.2014 — Bei Wartungsarbeiten ist es am Dienstag, 1. April 2014, auf dem Erdölfeld Düste in der Nähe von Barnstorf (Landkreis Diepholz) zu einem kurzzeitigen Produktaustritt aus einer Erdöltransportleitung gekommen. Dabei sind etwa 2,5 Kubikmeter Flüssigkeit, sogenanntes Nassöl (95% Wasser, 5% Erdöl), ausgetreten. (Quellen: LBEG; Wintershall)
    Was dabei gefragt werden muss: Wurde bei der Bohrung die Hydraulic Fracturing genannte Methode zur Stimulation angewandt und war das ausgetretene Nassöl entsprechend mit Flowback (zurückgefördertes Frac-Fluid) vermischt? Wenn ja, woraus bestand das Frack-Flui­d? Waren neben Bioziden noch weitere toxische, z. B. krebserregende Chemikalien dabei?
  62. 14.04.2014 — Verdacht auf Säureaustritt bei Fackelarbeiten in Söhlingen: Staatsanwaltschaft beauftragt LBEG mit Untersuchungen
    as LBEG ist jetzt von der Staatsanwaltschaft Verden damit beauftragt worden, die Ermittlungen zu der Beschwerde und den Anzeigen im Zusammenhang mit den Freiförder- und Fackelarbeiten im Erdgasfeld Söhlingen der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) zu führen. (Quelle: LBEG)
  63. 22.04.2014 — Landkreis Diepholz: Leckage auf Erdölförderplatz
    Auf dem Förderplatz Düste 140 im Erdölfeld Düste (Samtgemeinde Barnstorf; Landkreis Diepholz) ereignete sich am Ostermontag (21.04.2014) eine Leckage an einer Nassölleitung (Quelle: LBEG)
  64. 24.04.2014 — Landkreis Oldenburg: Bodenverunreinigung auf Förderplatz
    Auf dem Förderplatz Hellbusch Z1 in der Gemeinde Großenkneten (Landkreis Oldenburg) wurde am 22.04.2014 eine Bodenverunreinigung festgestellt. Bei den Substanzen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um Erdgaskondensat (flüssige Kohlenwasserstoffe). Die EMPG hatte bereits direkt nach der Schadensfeststellung Sofortmaßnahmen eingeleitet. So wurden 15 Kubikmeter (etwa 4 x 2 x 2 Meter) Boden ausgehoben.(Quelle: LBEG)
  65. 01.05.2014 — Erdbeben der Stärke 3,1 Epizentrum bei Harpstedt, Lk. Diepholz, lt. GFZ in 10 km Tiefe.
    LBEG meldet: „Bei Syke (Landkreis Diepholz) ereignete sich am 1. Mai 2014 um 10:30 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit einer Lokalmagnitude von 3,1 (ML). Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) registrierte das Erdbeben. Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt zwischen den Ortschaften Syke und Bassum. Es befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Klosterseelte-Kirchseelte-Ortholz bei Harpstedt. In dieser Region ereignete sich bereits am 15. Juli 2005 ein Erdbeben mit einer Lokalmagnitude von 3,8 (ML) sowie zwei Wochen später am 30. Juli 2005 ein Erdbeben mit einer Lokalmagnitude von 2,2 (ML). Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom Niedersächsischen Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) daher als wahrscheinlich eingestuft.“
  66. 06.06.2014 – Nach den nicht mehr zu ignorierenden Quecksilberfunden durch den NABU Rotenburg und aufgebrachte Aktivisten: LBEG: Erdgasförderung in Niedersachsen: LBEG stellt Ergebnisse von Quecksilberuntersuchungen zur Verfügung
    Das LBEG hat aus Anlass der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen des Naturschutzbundes (NABU) zur Quecksilberbelastung im Umfeld von Erdgasförderplätzen alle ihm selbst vorliegenden Messungen zur Verfügung gestellt. (Quelle: LBEG)
  67. 12.06.2014 – Quecksilberbelastung: LBEG nimmt weitere Untersuchungen am Erdgassondenplatz Söhlingen Ost Z1 vor
    Das Unternehmen ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) hat dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mitgeteilt, dass es bei Messungen erhöhte Quecksilbergehalte im Umfeld des Erdgassondenplatzes Söhlingen Ost Z1 (Landkreis Hei-dekreis) festgestellt hat. (weiter beim LBEG)
  68. 13.06.2014 – Quecksilberbelastung am Erdgassondenplatz Söhlingen Ost Z1: LBEG hat Wasserproben genommen
    Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat heute (13.06.2014) mehrere Wasserproben am Erdgassondenplatz Söhlingen Ost Z1 (Landkreis Heidekreis) genommen und weitere Bodenuntersuchungen durchgeführt. (weiter beim LBEG)
  69. 18.06.2014 – Schadstoffbelastungen an Erdgasförderplätzen: LBEG und Landkreise legen weitere Maßnahmen fest
    Das LBEG hat heute (18.06.2014) gemeinsam mit den zuständigen Landkreisen und dem LAVES mit der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) weitere Maßnahmen zu den Schadstoffbelastungen an den Erdgasförderplätzen Söhlingen Ost Z1 und Söhlingen Z6/Z11 besprochen. (weiter beim LBEG)
  70. 23.06.2014 – LK Gifhorn: Schlierenbildung im Entwässerungsgraben von Erdölförderplatz – LBEG führt Vor-Ort-Untersuchungen durch
    In einem Entwässerungsgraben des Erdölförderplatzes Schönwörde (Landkreis Gifhorn) der GDF Suez E&P Deutschland GmbH (GDF) hat ein Bürger am vergangenen Freitag (20.06.2014) schimmernde Schlieren entdeckt. (weiter beim LBEG)
    Siehe auch „Entwarnung“ am 14.07.2014
  71. 24.06.2014 – Landkreis Verden: LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 1,6
    In der Gemeinde Langwedel (Landkreis Verden) in Niedersachsen ereignete sich am 20.06.2014 um 04:57 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude 1,6 (ML). Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im LBEG registrierte das seismische Ereignis. (weiter beim LBEG)
  72. 29.06.2014 – Grafschaft Bentheim: Lagerstättenwasseraustritt im Erdölfeld Georgsdorf
    Im Erdölfeld Georgsdorf in der Gemeinde Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim) kam es gestern (28.06.2014) zu einem Austritt von Lagerstättenwasser. Ursache dafür war eine Leckage an einer Sammelleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). (weiter bei gegen-gasbohren.de)
  73. 09.07.2014 – Quecksilberbelastung an Erdgasförderplätzen – LBEG ermittelt erhöhte Werte in Söhlingen
    Dem LBEG liegen jetzt neue Analyseergebnisse zu den Bodenuntersuchungen im Zusammenhang mit möglichen Quecksilberbelastungen im Umfeld der Erdgasförderplätze Söhlingen Ost Z1 (Landkreis Heidekreis) und Söhlingen Z6/Z11(Landkreis Rotenburg/Wümme) vor. (Quelle: LBEG)
  74. 21.07.2014 – Grafschaft Bentheim: Leckage an Lagerstättenwasserleitung
    An einer Lagerstättenwasserleitung der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Scheerhorn (Gemeinde Hoogsteede, Landkreis Grafschaft Bentheim) ist heute (21.07.2014) eine Leckage aufgetreten. Nach ersten Schätzungen sind durch die Leckage etwa fünf Kubikmeter (5000 Liter) Lagerstättenwasser auf eine Fläche von circa 20m² (4 x 5 Meter) innerhalb einer Wiese ausgetreten. (Quelle: LBEG).
  75. 28.07.2014 – Erneut Leitungsschaden im Erdölfeld Scheerhorn: Lagerstättenwasser und Erdöl im Vorfluter
    An einer mit Brauchwasser (Brunnenwasser) gespülten Lagerstättenwasserleitung der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Scheerhorn (Gemeinde Hoogsteede, Landkreis Grafschaft Bentheim) ist am Freitag-Nachmittag (25.07.2014) eine Leckage (Riss) aufgetreten. Der Betreiber informierte umgehend das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Das LBEG hat als zuständige Aufsichtsbehörde sofort die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen und die Untere Wasserbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim, die Gemeinde Hoogsteede sowie den Wasser- und Abwasser-Zweckverband Neuenhaus einbezogen.
    Die Leitung wurde umgehend außer Betrieb genommen. Nach ersten Schätzungen sind durch die Leckage etwa zwei Kubikmeter (2000 Liter) Brauchwasser und 0,1 Kubikmeter (100 Liter) Erdöl ausgetreten. Das Erdöl entstammt dem Lagerstättenwasser (siehe Definition unten) und war noch in der Leitung enthalten. Die Flüssigkeit (Brauchwasser und Erdöl) hat sich auf eine Fläche von circa 40m² innerhalb eines Kartoffelackers in Ufernähe einer Vorflut verteilt. Ein Teil der Flüssigkeit ist in die stehende Vorflut gelangt. (Quelle: LBEG)
  76. Bohrschlammgruben
  77. 09.12.2014 – Landkreis Emsland: Leckage an Nassölleitung
    An einer Nassölleitung (Hintergrund siehe unten) der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Bramberge (Gemeinde Geeste, Landkreis Emsland) ist gestern (08.12.2014) eine Leckage aufgetreten. (Quelle: LBEG)
  78. 10.12.2014 – LBEG informiert: Nassöl im Erdölfeld Rühlermoor ausgetreten
    An einer Nassölleitung (Hintergrund siehe unten) der ExxonMobil Production Deutschland GmbH im Erdölfeld Rühlermoor (Gemeinde Twist, Landkreis Emsland) ist heute (10.12.2014) eine Leckage aufgetreten.
  79. 10.12.2014 – LBEG-Untersuchungen am Erdgasförderplatz Völkersen Z3/Z11: Erhöhte Quecksilberwerte festgestellt
    Das LBEG hat im Umfeld des Erdgasförderplatzes Völkersen Z3/Z11 (Landkreis Verden) orientierende Bodenuntersuchungen durchgeführt. Die Untersuchungen ergaben erhöhte Quecksilbergehalte im Bodenmaterial, das einem trockenen Entwässerungsgraben entnommen wurde.
  80. 18.12.2014 – Landkreis Gifhorn: Lagerstättenwasseraustritt im Erdölfeld Eldingen
    An einer Lagerstättenwasserleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Eldingen (Landkreis Gifhorn) sind durch eine Leckage laut der Bergaufsichtsbehörde LBEG vermutlich mehrere hundert Kubikmeter Lagerstättenwasser ausgetreten. (Was ist Lagerstättenwasser?)
    Es habe sich um aufbereitetes Lagerstättenwasser gehandelt, das Unternehmen habe die defekte Leitung umgehend stillgelegt, berichtete das LBEG am 19.12.14 und kündigte eine Untersuchung an, über deren Ergebnis voraussichtlich noch vor Weihnachten informiert werden solle.
    Die Information kam aber nicht und musste dann im Januar 2015 aktiv von der Altmark Zeitung eingeholt werden und wurde von ihr am 21.1.15 veröffentlicht: Laut LBEG-Sprecher Völlmar seien rund 1.500 Kubikmeter (entspricht etwa 63 Tkw-Füllungen) ausgelaufen.
  81. 19.12.2014 – LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 3,1 im Erdgasfeld Goldenstedt/Visbek
    Nahe der Ortschaft Emstek (Landkreis Cloppenburg) ereignete sich am 19. Dezember 2014 um 05:12 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit der Lokalmagnitude 3,1 (ML). Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) registrierte das Erdbeben mit Hilfe seismischer Stationen, die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit geophysikalischen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen betrieben werden. Das Überwachungssystem für seismische Ereignisse des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) in Deutschland hat dieses Beben ebenfalls aufgezeichnet.
    Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt im Bereich des Erdgasfeldes Goldenstedt/Visbek. In dieser Region ereignete sich zuletzt am 02. September 2014 ein Erdbeben der Stärke 2,8. Frühere Erdbeben im Bereich des aktuellen Epizentrums wurden in den Jahren 1998, 2002 und 2013 mit Magnituden bis 2,6 registriert. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft. Die Erschütterungen wurden lokal von Anwohnern verspürt. Dem LBEG liegen erste Meldungen aus Emstek und Ahlhorn vor. [Quelle: PM LBEG]
  82. 23.12.2014 – Bauschuttdeponie Steimbke: Bergbehörde weist Kohlenwasserstoffe in Wasser und Boden nach (Quelle: LBEG
  83. 11.02.2015 – LBEG informiert: Leckage im Erdölfeld Nienhagen – Leitung bleibt stillgelegt
    An einer Nassölleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Nienhagen (Gemeinde Uetze, Region Hannover) sind gestern (10.02.2015) durch eine Leckage bis zu 0,5 Kubikmeter Nassöl ausgetreten.
  84. 09.03.2015 – Defekte Lagerstättenwasserleitung im Erdölfeld Scheerhorn: Ermittlungen zum genauen Schadensausmaß laufen
    An einer Lagerstättenwasserleitung der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Scheerhorn in der Gemeinde Hoogstede (Landkreis Grafschaft Bentheim) ist durch eine Leckage eine bisher noch unbekannte Menge Lagerstättenwasser ausgetreten. Der Schaden wurde am 06.03.2015 entdeckt.
  85. 17.3.15 – Brand auf dem Gelände des Erdölförderbetriebes Barenburg: Untersuchungen zur Schadensursache laufen
    Auf dem Gelände des Erdölförderbetriebes Barenburg (Landkreis Diepholz) hat sich gestern (16.03.2015) in einem Betonbecken zur Vorbehandlung der Entsorgung koh-lenwasserstoffhaltiger Stoffe ein Feuer ereignet.
  86. 2.4.15 – Leckage im Erdölfeld Georgsdorf: Bohrung still gelegt – LBEG untersucht Schadensursache
    An einer Förderbohrung der ExxonMobil Produktion Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Georgsdorf (Samtgemeinde Neuenhaus; Landkreis Grafschaft Bentheim) sind gestern (01.04.2015) durch eine Leckage circa 0,5 m³ (500 Liter) Nassöl ausgetreten…
  87. 07.04.2015 – Nass-Öl aus eingeschlossener Bohrung ausgelaufen
    Am 03. April stellte GDF SUEZ E&P Deutschland auf einem Sondenplatz im Erdölfeld Scheerhorn eine Leckage im Bohrlochkeller einer eingeschlossenen Bohrung fest. Die Bohrung war nicht in Betrieb. In dem betonierten Auffangbecken sind rund 4500 Liter Wasser-Öl-Gemisch ausgelaufen. (Quelle: Engie)
  88. 20.4.15 – Brand auf Grünstreifen der Erdgasbohrung Varnhorn Z5: LBEG untersucht Schadensstelle
    Bei Fackelarbeiten auf dem Gelände der Erdgasbohrung Varnhorn Z5 (Landkreis Vechta) sind am vergangenen Samstag (18.04.2015) durch Funkenflug etwa 45 m2 eines Grünstreifens in Brand geraten…
  89. 19.5.15 – Austritt von Lagerstättenwasser auf dem Förderplatz Sagermeer Z4
    An einer Lagerstättenwasserleitung des Unternehmens ExxonMobil Production Deutschland GmbH auf dem Erdgasförderplatz Sagermeer Z4 in der Gemeinde Wardenburg (Landkreis Oldenburg) sind aufgrund einer Leckage ca. 3 m³ Lagerstättenwasser ausgetreten…
  90. 26.6.2015 – An Fackel ausgetretenes Öl in Brand geraten – LBEG untersucht Schadensursache
    An einer Fackelanlage des Unternehmens GdF Suez E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Bramberge (Landkreis Emsland) traten am 25.06.2015 flüssige Kohlenwasserstoffe aus und entzündeten sich.
  91. 13.07.2015 – Landkreis Diepholz: LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 2,1
    Im Raum Staffhorst (Landkreis Diepholz) ereignete sich am 13. Juli 2015 um 10:26 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude 2,1 (ML)
  92. 7.8.15 – Todesfall auf dem Gelände der Nord-West Kavernengesellschaft mbH
    Auf dem Gelände der Nord-West Kavernengesellschaft mbH (NWKG) in Rüstringen kam es am 06.08.2015 zu einem Todesfall. Ein Mitarbeiter einer Servicefirma wurde bei Reinigungsarbeiten eines Soletanks reglos aufgefunden. (Quelle: LBEG)
  93. 7.8.15 – Austritt von Sauergas im Kreis Diepholz
    Sauergas ist lebensgefährlich. Auf dem Förderplatz Siedenburg Z6c (Landkreis Diepholz) der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) kam es am 06.08.2015 während eines Workover-Einsatzes (Arbeiten im Bohrloch) zu einem Austritt von Sauergas. (Quelle: LBEG)
  94. 7.8.15 – Leckage durch Baggerarbeiten in Hankensbüttel: Leitung außer Betrieb genommen
    Bei Baggerarbeiten ist es gestern an einer Lagerstättenwasserleitung der Deutschen Erdoel AG (DEA) im Erdölfeld Hankensbüttel (Gemeinde Hankensbüttel, Landkreis Gifhorn) zu einer Leckage gekommen. (Quelle: LBEG)
  95. 14.8.15 – Landkreis Rotenburg/Wümme: LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 1,9
    Im Raum Bothel (Landkreis Rotenburg/Wümme) ereignete sich heute (14.08.15) um 08:21 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude 1,9 (ML). (Quelle: LBEG)
    Kurz danach ist etwas faul an der Verpressbohrung Wittorf-Grapenmühlen: Es stank nach Schwefel…
  96. 1.9.15 – Geeste (Landkreis Emsland): Leckage im Ölförderbetrieb Bramberge
    Auf dem Betriebsplatz des Ölförderbetriebes Bramberge des Unternehmens GdF Suez E&P Deutschland GmbH in der Gemeinde Geeste (Landkreis Emsland) ist es am Sonntag (30.08.2015) zu einer Leckage gekommen. Dabei trat eine Menge von 42 m³ Nassöl (2 m³ Rohöl und 40 m³ Lagerstättenwasser) sprühnebelartig aus. (Quelle: LBEG)
  97. 2.9.15 – Mann stirbt bei Explosion auf Gasförderanlage
    Bei einer Explosion auf einer Gasförderanlage des Unternehmens GdF Suez E&P Deutschland GmbH in Itterbeck (Grafschaft Bentheim) ist am Mittwochnachmittag ein 21-jähriger Mann getötet worden. Drei weitere Arbeiter wurden verletzt, einer davon schwer. Die Explosion hat sich nach Angaben der Polizei gegen 15.45 Uhr beim Öffnen eines <strike<Flüssiggas Kondensat-Tanks im Rahmen von Reinigungsarbeiten ereignet. (Quelle: NDR)
    s. a. Meldung des LBEG einige Tage später
  98. 11.09.2015 – Unfall auf dem Gelände der Erdgasförderanlage Päpsen Z1: Ermittlungen des LBEG laufen
    Auf dem Betriebsplatz der Erdgasförderanlage Päpsen Z1 (Samtgemeinde Siedeburg, Landkreis Diepholz) der Wintershall Holding GmbH hat gestern (10.09.2015) ein Beschäftigter bei Reinigungsarbeiten an einem Tank das Bewusstsein verloren… (Quelle: LBEG)
    Siehe auch: Rotenburger Kreiszeitung, 10.9.15: Gasförderanlage Päpsen: Arbeiter verliert Bewusstsein
  99. 30.9.15: Neue Erdbeben erschüttern Groningen und Emmen
    Gestern Abend um 23.34 Uhr ist in der niederländischen Region Drenthe ein weiteres Erdbeben aufgetreten, das aber nicht mit der Aktivität in Groningen zusammenhängt, wie Behörden mitteilten. Es erreichte Magnitude 2.3 und trat in der Stadt Emmen, 15 km von der Deutschen Grenze entfernt, auf. Bewohner nahmen die Erschütterungen deutlich wahr.
    Auch das Erdbeben in Emmen soll eine Folge der Erdgasförderung sein. Es ist das bisher stärkste Erdbeben dort, was mit der Erdgasförderung in Verbindung gebracht wird.
    Update 1. Oktober, 10.26 Uhr
    Bis zum Morgen sind 56 Schadensmeldungen bei den Behörden eingegangen. Mit weiteren wird im Verlauf des Vormittags gerechnet. Schwere Schäden waren nicht dabei. Am Mittag ist die Zahl der eingegangenen Meldungen von Schäden auf 173 angestiegen. Dabei handelt es sich überwiegend um Risse in Verputz oder Mauerwerk.
    Quelle: Juskis
  100. 16.10.2015: Gasgeruch im Erdgasfeld Staffhorst
    Im Bereich einer Einpressbohrung im Erdgasfeld war am frühen Abend Gasgeruch festgestellt worden. (Quelle: LBEG)
  101. 19.10.15: Eine weiteres Mal Brand an einer Erdgasfackel
    Erneut hat an einer Fackel der Boden gebrannt. Auf dem Erdgasförderplatz Emlichheim Z1 (Landkreis Grafschaft Bentheim) der Wintershall Holding GmbH sei am 17.10.2015 brennbare Flüssigkeit über eine Fackel aus einem Tank ausgetreten und habe sich aus bisher ungeklärter Ursache auf einer asphaltierten Fläche von etwa einem Quadratmeter (1 m²) entzündete. Das Feuer sei von alleine erloschen, berichtet das LBEG.
  102. 18.11.2015 – HYDRAULIKöL IN WILHELMSHAVEN AUSGETRETEN: UNTERSUCHUNGEN DES LBEG LAUFEN
    Im Uferbereich des Flusses Maade im Stadtgebiet von Wilhelmshaven sind Dienstagabend (17.11.15) bei Bauarbeiten eines Unternehmens im Auftrag der Nord-West Kavernengesellschaft mbH im Nahbereich der Osfriesenstraße ca. hundert Liter biologisch abbaubares Hydrauliköl aus einem Schlauch ausgetreten… (Quelle: LBEG)
  103. 07.12.2015 – Landkreis Verden: LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 1,9
    Bei Langwedel (Landkreis Verden) ereignete sich am 06. Dezember 2015 um 14:37 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit der Lokalmagnitude (ML) 1,9. (Quelle: LBEG)
  104. 30.12.2015 – Landkreis Diepholz: LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 1,9
    Im Raum Siedenburg / Borstel (Landkreis Diepholz) ereignete sich am 29. Dezember 2015 um 21.50 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit der Lokalmagnitude 1,9 (ML).
  105. 14.01.2016 – Landkreis Oldenburg – LBEG registriert seismisches Ereignis der Magnitude 2,7
    Im Raum südlich Wardenburg (Landkreis Oldenburg) ereignete sich am 14. Januar 2016 um 15:04 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit der Lokalmagnitude 2,7 (ML). Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom Niedersächsischen Erdbebendienst als wahrscheinlich eingestuft.
  106. 4.2.16 – Defekte Lagerstättenwasserleitung im Erdölfeld Sinstorf
    Aus einer Lagerstättenwasserleitung des Hamburger Betriebs der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH im Erdölfeld Sinstorf ist durch eine Leckage eine noch nicht bekannte Menge Lagerstättenwasser entwichen. Das Leck war gestern Nachmittag entdeckt worden. Wie Betriebsleiter Ralf Meyer auf Nachfrage mitteilte, hätten etwa gleichzeitig die Mengendifferenzüberwachung einen Mengenverlust dieser Leitung und ein Spaziergänger an einem Leitungspfahl eine Stelle am Boden gemeldet, aus der Flüssigkeit quoll. Laut Bergaufsicht sei »etwa 1m³« ausgetreten; tatsächlich wisse man aber noch nicht, wieviel Lagerstättenwasser tatsächlich ausgetreten ist, so Meyer.
    Wie Meyer weiter sagte, sei die weitere Einleitung von Lagerstättenwasser in dieser Leitung sofort abgestellt, die Leitung mittlerweile leergemolcht und vom System getrennt worden. Als nächstes sollen rund 200 Meter der Leitung (HDPE-Rohr mit einer Wandstärke von 12,5 mm, vor ca. 13 Jahren verlegt in dem GfK-Rohr, das bis dahin das Lagerstättenwasser transportierte) gezogen und die Leckstelle gefunden werden. Anschließend soll das defekte Rohrstück von einem Labor für Werkstoffkunde in Hannover untersucht werden, um eine Erklärung für den unerwarteten Schadensfall zu erhalten.
    Diese PE-Leitung sei gemäß der Prüfung des TÜV Nord für den Einsatz in diesem Feld geeignet, so Meyer. Das Lagerstättenwasser enthielte weder Quecksilber noch andere Stoffe wie z. B. Benzol in Konzentrationen, die die Leitung nicht sicher halten könnte. Die BTEX-Werte lägen unter dem Grenzwert, ab dem die Stoffe durch die Leitungswand diffundieren könnten.
    Die jetzt leckgeschlagene PE-Leitung sei die einzige ihrer Art, die GdF Suez E&P Deutschland GmbH betreibe, sagte Meyer. Im Erdöl-Fördergebiet Allermöhe-Reitbrook auf Hamburger Staatsgebiet seien zum Transport von Lagerstättenwasser bzw. Nassöl ausschließlich doppelwandige PE-Stahl-Rohre verlegt.
  107. 98 bislang nicht bekanntgemachte Vorfälle zwischen 1965 und 2011 in Schleswig-Holstein erbrachte eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Patrick Breyer (Piraten). Überschlägig fast 1,5 Mio. Liter ausgelaufenes Nassöl, eine halbe Million Liter ausgelaufenes »Salzwasser« (gemeint ist wohl Lagerstätten- oder produziertes Wasser), des Weiteren 30.000 Liter Sole, eine Viertel Million Liter Rein- oder Mineralöl, auch 7000 Liter Heizöl, die in der Schadensliste dokumentiert sind, haben das Erdreich zwischen Kiel und Heide verunreinigt. Bei einer derartigen Schadensbilanz fallen die außerdem aufgeführten 350 Liter Bohrspülung an der Mittelplate kaum noch ins Gewicht. Siehe auch: Schleswig-Holstein, meerumschlungen und öldurchtränkt.
  108. 18.2.16 – Erdbeben bei Walsrode/Fulde
    Am 18. Februar 2016 um 15:57 Uhr Ortszeit hat der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein Erdbeben mit einer Lokalmagnitude 2.0 (ML) nordwestlich von Walsrode (Landkreis Heidekreis) aufgezeichnet, wie die Behörde meldete. Der WEG hat dieses Beben ebenfalls aufgezeichnet und beziffert die Lokalmagnitude mit ML 2.2. Einen Zusammenhang des Bebens mit der Erdgasförderung in dem Gebiet räumt das LBEG ein. Über die Herdtiefe geben beide Institutionen keine Auskunft. Ob das Hypozentrum eher im lokalen Förderhorizont in bis zu 5.000 Metern Tiefe oder eher in dem Horizont bei rund 750 Metern, in den hektoliterweise flüssiger Müll aus der Gasproduktion verpresst wird, ist daher offen. Während schwache Beben in größerer Tiefe eher keine Auswirkungen an der Oberfläche haben, können Beben in wenigen hundert Metern Teufe schon bei geringer Magnitude erhebliche Schäden anrichten.
  109. 10.3.16 – Erdölfeld Düste (Landkreis Diepholz): Bei Leckage traten 1,5 Kubikmeter Nassöl aus
    Das Nassöl sei an einer defekten Armatur sprühnebelartig ausgetreten und haben einen Arbeiter in Gesicht und Augen getroffen/verletzt und rund 300 m² Fläche kontaminiert.

  110. 21.3.16 – Auf dem Erdgasförderplatz Wardböhmen (Gemeinde Bergen, Landkreis Celle) sind heute bei Wartungsarbeiten an einer außer Betrieb genommenen Erdgasleitung etwa 400 Liter Lagerstättenwasser ausgetreten, schreibt das LBEG und schätzt den Schaden als »gering« ein
  111. 22.4.16, ca. 17:45 Uhr UTC – Erdstöße > M3 im Erdgasfeld Rotenburg-Völkersen
    Ein Knall, dann ca. 2 Sekunden wackelnde Wände, zahlreiche Schäden an Gebäuden meldeten Anwohner dem Erdbebendienst Juskis. Laut Bürgerinfo Seismisches Messsystem des WEG fand der Erdstoß um 17:45:17 Uhr UTC statt, lag die Magnitude bei 3.3, korrigiert bei 3.1, laut LBEG bei ML3.2, und das Epizentrum befand sich in unmittelbarer Nähe der Bohrungen Völkersen Nord Z1/Z5x.
    Fast zeitgleich registrierte das GFZ ein Beben der Magnitude 3.0 in 10 km Tiefe auf der anderen Seite der Weser, das Epizentrum dicht bei Blender. Dieses Beben datierte das GFZ auf 17:45:32 Uhr UTC.
    Zwischen den beiden Aufzeichnungen lag demnach eine Viertelminute, zwischen den Epizentren ein Abstand von 7-8 km Abstand (Luftlinie). Ob es sich um dasselbe Beben handelte oder ob tatsächlich zwei Beben in einer Viertelminute stattgefunden haben, ist unklar – unter anderem, weil es noch keine Angabe über die Tiefe des Bebens bei Völkersen gibt.
  112. Aufzeichnungen der Messstelle GRO1S bei Langwedel vom 22./23.4.16.
    Aufzeichnungen der Messstelle GRO1S bei Langwedel vom 22./23.4.16.
  113. 28.5.16 – Erdbeben M 2.4 zwischen Bothel und Brockel
    Kurz vor Mitternacht Ortszeit ereignete sich im Erdgasfeld Hemslingen/Söhlingen ein Erdstoß der Stärke 2.4. Das Hypozentrum wurde in rund 5 Kilometern Tiefe vermutet. Quellen: WEG, juskis Erdbebennews und Rotenburger Kreiszeitung
  114. 05.07.2016 – Leckage im Erdölfeld Rühlermoor: Zwei Kubikmeter Nassöl ausgetreten – LBEG ermittelt
    Im Erdölfeld Rühlermoor des Unternehmens ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) in der Gemeinde Twist (Landkreis Emsland) sind bei einer Leckage am späten Montagabend (04.07.2016) circa 2m³ Nassöl (Rohöl und Lagerstättenwasser) in einen Entwässerungsgraben ausgetreten… (Quelle: LBEG)
  115. ca. September 2016 – Defekt an Nassgasleitung zwischen Pretzier und Riebrau?
    Anwohnerberichten zufolge ist es neben der Landstraße zu einem Zwischenfall an einer Nassgasleitung (Betreiber: Engie) gekommen.
  116. Sanierungsmaßnahme am Betriebsplatz Söhlingen Ost Z1 (Foto: Andreas Rathjens)
    Sanierungsmaßnahme am Betriebsplatz Söhlingen Ost Z1 (Foto: Andreas Rathjens)
    7.10.16 – Chemikalie an Exxons Betriebsplatz Söhlingen Ost Z1 in Graben ausgelaufen
    Am Freitag seien etwa 100 Liter eines chemischen Präparates mit der Bezeichnung »Metaclean« (Angaben des LBEG) in die Umwelt gelangt. Diese Nachlässigkeit beim Umfüllen habe eiligste Sanierungsmaßnahmen nach sich gezogen, berichtet die Böhme Zeitung am 10.10.16 in ihrer online-Ausgabe. (Siehe auch die Meldung des LBEG, datiert auf 10.10.16
  117. 27.10.16 – Erdbeben ML 2.1 bei Großenkneten (Lk. Oldenburg)
    Im Bereich der Erdgasfelder Hengstlage und Dötlingen hat die Erde gebebt. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom Niedersächsischen Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) daher als wahrscheinlich eingestuft.
    Lt. LBEG hat sich in dieser Region zuletzt am 14.01.2016 ein Erdbeben südlich von Wardenburg mit der Magnitude 2,7 ereignet. Zwei weitere leichte Beben mit Magnituden von 2,1 und 1,9 wurden im Gebiet des heutigen Epizentrums bereits am 28. Juli 2014 und am 05. Juni 2015 registriert. (Quelle: LBEG)
  118. 15.11.16 – LBEG registriert Erdbeben der Stärke 2,5
    Im Landkreis Verden ereignete sich am 15. November 2016 um 10:27 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit der Lokalmagnitude (ML) 2,5. Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt zwischen Langwedel und Kirchlinteln im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen.
    Im Landkreis Verden hat das LBEG zwischen 2008 und 2016 bereits sieben schwache Erdbeben mit Magnituden von ML 1,8 bis 3,1 registriert. Das letzte Erdbeben ereignete sich am 22. April 2016. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft. (Quelle: LBEG)
  119. 5.12.16 – Austritt eines »Gasgemisches« wegen Leitungsschadens (ExxonMobil)
    Die Leitung im Ölfeld Rühlermoor (Emsland) sei korrodiert gewesen und außer Betrieb genommen worden. (Quelle: LBEG)

  120. 1.1.17 – Defekte Nassgasleitung im Gasfeld Altmark
    … auf einem Acker zwischen der Straße nach Ritze und dem Bahnübergang Groß Chüden… – Quelle: Volksstimme, 1.1.17
  121. 30.1.17 – Defekte Nassölleitung bei Lütow auf Usedom (Engie)
    Ein Leitungsschaden, der bei der täglichen Befahrung entdeckt worden sei, habe offenbar Nassöl (Erdöl mit einem hohen Anteil Lagerstättenwasser ins umliegende Erdreich austreten lassen. Betreiber Engie habe umgehend mit der Sanierung des Schadens begonnen, die Stralsunder Bergaufsicht
    Quellen: Ostseezeitung, 31.1.17; Engie, 31.1.17
  122. 27.2.17 – Erneut bebt die Erde unter Langwedel (Lk. Verden/Aller)
    Das seismische Messsystem des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) hat am 27. Februar 2017 um 11:44 Uhr Ortszeit ein seismisches Ereignis mit der Magnitude M=2,2 im Raum Langwedel registriert. (Quelle: BVEG)

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Siehe auch: Gasindustrie @ GoogleMaps

Backup


Rodewald: Altlasten im Grundwasser entdeckt
18.07.2011
KOHLENWASSERSTOFFE Ehemaliges Exxon-Betriebsgelände „Suderbruch“ mit auffälligen Werten
Neue Bohrungen und die damit verbundenen Arbeiten beginnen am kommenden Montag auf dem ehemaligen Betriebsgelände „Suderbruch“ der Exxon-Mobil in der Gemeinde Rodewald-Neudorf. Anlass sind deutlich überhöhte Kohlenwasserstoff-Werte im Grundwasser.
Rodewald ExxonIn dem markierten Teilstück (roter Kreis) befinden sich die auffälligen Werte© Die Harke
Rodewald (kd). „Diese Werte weisen auf Ölreste im Boden hin“, erläuterte Norbert Stahlhut, Pressesprecher von Exxon Mobil, Rodewalds Bürgermeister Hans-Joachim Zilke in einem Informationsgespräch am Donnerstag. Für die Anlieger bestehe aber zu keiner Zeit eine Gefahr, erklärte Stahlhut weiter. Entscheidend sei es, die Ursache exakt zu bestimmen und anschließend komplett auszumerzen. Die Erdölförderung wurde in dem Gebiet bereits Anfang der 90er Jahre eingestellt. Anschließend sanierte das Energieunternehmen 1996 das Gelände vorschriftsmäßig und unter behördlicher Aufsicht. Dabei seien Anlagenteile zurückgebaut worden und das Gelände rekultiviert worden. Seitdem würde das Unternehmen die sanierten Grundstücke beobachten und regelmäßig Proben entnehmen, um später auftretende Schäden ausschließen zu können. Nachsorge seien die auffälligen Kohlenwasserstoff-Werte im Grundwasser gefunden worden. „Alle Untersuchungen haben gezeigt, dass sich diese Werte Fließrichtung des Grundwassers könne die Schadstoff-Quelle im Bereich des ehemaligen Erdölförderplatzes SuV20 hinter dem sanierten Gelände liegen. Zur Klärung des Sachverhalts werden ab Montag auch im Bereich dieses südlich angrenzenden Grundstücks Bohrungen bis in etwa zwei Meter Tiefe eingebracht. Die notwendigen Arbeiten werden etwa drei Wochen andauern.
Mit den exakten Laborergebnissen der neuen Boden- und Grundwasserproben sei nicht vor Jahresende zu rechnen. Anschließend würden notwendige Maßnahmen in Angriff genommen werden, teilt Exxon-Mobil mit. Das Unternehmen habe die Vorgehensweise mit dem Landkreis Nienburg und der Samtgemeinde Steimbke abgestimmt. Außerdem seien die Grundstücksbesitzer und die Anwohner vom zuständigen Exxon-Mitarbeiter Jürgen Oestmann vor Ort informiert worden. Die Anwohner haben die Möglichkeit, das Grundwasser ihrer privaten Hausbrunnen analysieren zu lassen.
Quelle: http://www.steimbke.de/internet/page.php?site=14&&id=910000298
Dennoch plant ExxonMobil jetzt (2013) die Wiederaufschließung des Ölfeldes in Suderbruch und schließt dabei Fracking nicht aus: Walsroder Zeitung, 1.12.2012

Dazu das LBEG am 13.8.15: Erdölfeld Suderbruch: Bohrungen werden vorbereitet
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat im Juli einen Haupt-, einen Rahmen- und einen Sonderbetriebsplan (Erklärung siehe unten) für die Wiedererschließung des Erdölfeldes Suderbruch durch die Wintershall Holding GmbH zugelassen.

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