Neue Ungereimtheiten an der Wittorf Z1

Unbekannte Chemikalie auf Betonboden und in einer wassergefüllten Rinne, Absaugschlauch.
Bei Wartungsarbeiten an der Verpressbohrung Wittorf Z1: Unbekannte Flüssigkeit, laut Unternehmenssprecher »höchstwahrscheinlich« Bindemittel.
Ausgelaufene Flüssigkeiten, Arbeiten an einer Leitung: Gestern ist die Verpressbohrung Wittorf Z1 erneut durch ungewöhnliche Aktivitäten aufgefallen. Ein zufällig vorbeikommender Aktivist der Bürgerinitiative Uelzen hat seinen Fotoapparat ausgepackt und das Geschehen auf dem triefnassen Platz dokumentiert. Neue Ungereimtheiten an der Wittorf Z1 weiterlesen

Es blubbert und brodelt im Gasfördergebiet der Altmark

In der Altmark ist es erneut zu einem Vorfall gekommen, bei dem toxische Stoffe aus der Gasproduktion in die Umwelt gelangt sind. Das und der laxe Umgang der Verantwortlichen damit bringen das Fass der Umwelt-Sauereien in der Altmark zum Überlaufen. »Engie vertuscht Austritt giftiger Stoffe«, wirft die Bürgerinitiative »Saubere Umwelt und Energie Altmark« dem französischen Ölkonzern vor und fordert den Entzug der Betriebserlaubnis. Es blubbert und brodelt im Gasfördergebiet der Altmark weiterlesen

Umweltschützer machen Fracking-Industrie nervös

Vor dem ersten Unilever-Gebäude in Hamburg: Anti-Fracking-Aktivisten warnen vor Neu-Beginn des Frackings in Deutschland.
Vor dem ersten Unilever-Gebäude in Hamburg: Anti-Fracking-Aktivisten warnen vor Neu-Beginn des Frackings in Deutschland. (Foto: Karin Desmarowitz/Campact)
Nach der Protestaktion in Hannover übergaben Fracking-Kritiker gestern in Hamburg auch der deutschen Exxon-Zentrale ihren Appell, die Finger vom Fracking zu lassen. Exxon gab sich zunächst schüchtern, nahm dann aber die von mittlerweile 28.413 Mitzeichnungen gestützte Petition doch in Empfang. Der Bundesverband der Fracking-Industrie reagierte indes betont gelangweilt – Zeichen einer zunehmenden Nervosität?
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Fracking-frei rockt

Screenshot_Frack_Free_RocksAm heutigen Freitag ist eine neue Website zum Thema »Fracking« an den Start gegangen: Frack-Free.Rocks. Neben einem stetig wachsenden bibliographischen Teil mit wissenschaftlichen und technischen Publikationen sowie Veröffentlichungen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft stehen interessierten Laien wie Experten umfangreiche Kompendien der Rechtsgrundlagen des Fracking weltweit zur Verfügung. Außerdem bietet Frack-Free.Rocks laufend aktualisiertes Kartenmaterial zum Fracking, fossilen Brennstoffen, Klima, Schutzgebieten und vielem mehr. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Datenbank, die Informationen über die konkrete, Fracking betreffende Situation in den Ländern und Regionen weltweit enthält.
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Fracking tötet: Gegner übergaben 27.000 Unterschriften

anti-Fracking-Plakat "Fracking tötet"
Fracking-Gegner müssen deutlicher werden.
27.000 Unterschriften gegen Fracking haben gestern Aktivisten von CAMPACT e. V. an Dr. Christoph Löwer, Vorsitzender des Bundesverbandes Erdöl, Erdgas und Geoenergie e. V., in Hannover übergeben. Doch die Gas-Industrie, im neu erwachten Fracking-Rausch, fährt unbeirrt mit ihrer Verdummungsstrategie fort.
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ExxonMobils Vertuschungen und Fracking den Riegel vorschieben

PetitionsaufrufFood & Water Europe hat eine Petition an den Petitionsausschuss des EU-Parlaments gestartet, mit der ExxonMobils Fracking-Ambitionen in Europa und die fortgesetzte Vertuschung der fossilen Ursachen des Klimawandels gestoppt werden sollen. Konkret wird der »PETI«-Ausschuss aufgefordert, eine offizielle Untersuchung von ExxonMobils schädlichem Verhalten zu veranlassen – ähnlich wie sie in den USA bereits stattfindet – und den Konzern zur Verantwortung zu ziehen.

Für alle, die die Petition unterstützen möchten, aber nicht gut genug Englisch können, folgen hier die Übersetzungen des Aufrufs und des Petitionstextes ins Deutsche. ExxonMobils Vertuschungen und Fracking den Riegel vorschieben weiterlesen

Fracking und Gasbohren: So fühlt sich das an

Sie nennen sich »Friends of the Harmed« – Freunde der Beeinträchtigten – und sind selbst beeinträchtigt. Fracking und die Öl- und Gasproduktion in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft haben ihre Gesundheit, ihr Land, ihre Existenzgrundlagen zerstört. Jetzt haben sie, die aus mehreren Öl- und Gasbohr-Gebieten in verschiedenen US-Bundesstaaten stammen, einen dringlichen Brief an Präsident Obama geschrieben. Fracking und Gasbohren: So fühlt sich das an weiterlesen

Frexxi geht demonstrieren

Am letzten Samstag ging Frexxi on Tour: Hier sein Bericht von der Demo gegen TTIP in Hannover.

Frexxi von vorn
Frexxi sagt: Ganz schön kalt hier in Hannover. Gut, dass ich so ein dickes Fell habe.
Am Samstag war ich auf der TTIP-Demo in Hannover. Viele, viele Leute haben sich dorthin auf den Weg gemacht. Der Veranstalter zählte sage und schreibe 90.000. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Immerhin sorgen doch Freihandelsabkommen wie TTIP dafür, dass es auch morgen noch was zu Bohren gibt. Das sieht man ja am Beispiel meiner Kollegen bei Lone Pine Ressources. Nachdem Kanada denen das Fracken am St. Lawrence River untersagt hat, können sie nun dank NAFTA wenigstens dagegen klagen. Frexxi geht demonstrieren weiterlesen

Fracking ein für alle Mal zukorken

Einheitsflagge mit anti-Fracking-Logo vor dem Bundestag
Design-Vorschlag für die deutsche Flagge: Auch in Deutschland wird die Einheit gegen Fracking immer noch größer.
Protest vorm Bundestag
Umweltverbände und Verband Private Brauereien Deutschland fordern: Nein zu Fracking!

Mit einer spektakulären Aktion wollen Umweltverbände und der Verband der Privatbrauer die Bundestagsabgeordneten überzeugen, dass sie in der heutigen Abstimmung über zwei Fracking-Verbotsanträge keine Stimme für Fracking abgeben. Vor dem Hintergrund des deutschen Reinheitsgebots für Bier legen sie dem Bundestag in einem offenen Brief die Gründe ihrer Ablehnung dieser umweltfeindlichen Technik dar. Diesen offene Brief finden heute alle Abgeordneten, zusammen mit einer Flasche Bier mit »Nein! zu Fracking«-Kronkorken, in ihren Postfächern. Eine pressewirksame Aktion der Umwelt- und Bierschützer mit einem riesigen »Nein! zu Fracking«-Kronkorken findet heute mittag direkt vor dem Bundestagsgebäude statt. Live-Information auf Twitter z. B. von @CAMPACT, @DNR und @BUND.

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Erneut heftige Erdstöße im Erdgasfeld Rotenburg-Völkersen

Bei einem seismischen Ereignis in einem Erdgasfeld zerbrochene Fensterbank
Bei einem »seismischen Ereignis« in einem alten Bauernhaus in Langwedel zerbrochene Fensterbank
Am gestrigen Freitag, dem 22. April 2016, abends um Viertel vor Acht: Ein Grollen, ein Knall, dann wackelten ca. 2 Sekunden die Wände in Langwedel und im Umkreis von gut 20 Kilometern. Zahlreiche Schäden an Gebäuden meldeten Anwohner dem Erdbebendienst Juskis. Laut Bürgerinfo Seismisches Messsystem des WEG fand der Erdstoß um 17:45:17 Uhr UTC statt. Die Magnitude gab der WEG mit 3.3 an, korrigierte diese Angabe später auf 3.1, laut niedersächsischem Erdbebendienst bei nunmehr ML3.2 Das Epizentrum befand sich nach Angabe des WEG in unmittelbarer Nähe der Bohrungen Völkersen Nord Z1/Z5x. Laut NDR Info hält die zuständige Bergbehörde die Erdgasproduktion für die wahrscheinliche Ursache des Völkersener Bebens.
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Zu Tage Gefördertes aus dem Untergrund, den Behörden und der Politik